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Arbeit und himmlischer Segen:
Leben auf dem Dorf

In den Dörfern lebten nicht nur zahlreiche Bauern, sondern auch viele Handwerker und Tagelöhner. Nur die großen Höfe hatten Knechte und Mägde. Die meisten Kleinbauern übten ein Handwerk aus und verdienten zum Beispiel als Weber, Schuster, Rechenmacher oder als Pfannenflicker Geld dazu. Andere arbeiteten als Tagelöhner auf großen Höfen.

Der Ablauf bäuerlichen Arbeitens war abhängig von äußeren Einflüssen wie Jahreszeit, Klima und Wetter. Daneben teilten auch zahlreiche kirchliche Feiertage das ganze Leben und das Arbeiten im Jahreslauf ein.

Heiligengedenktage waren solche festgelegten Daten. An Maria Lichtmess erhielten Dienstboten den Lohn. Zu diesem Tag konnten sie auch die Stelle wechseln. Eine gute Ernte, Gesundheit von Vieh und Menschen suchte man durch Gottes Schutz und Hilfe zu sichern. Davon zeugen Wallfahrten und Andachtsgegenstände.






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